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	<title>02i.de &#187; vom Eise befreit sind Strom und Bäche</title>
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		<title>Vom Eise befreit sind Strom und Bäche.</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 21:18:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vom Eise befreit sind Strom und Bäche Durch des Frühlings holden, belebenden Blick; Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in raue Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer körnigen Eises In Streifen über die grünende Flor; Aber die Sonne duldet kein Weißes: Überall regt sich Bildung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mar_ibert/4484597717/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2796/4484597717_e1e7018781.jpg" alt="Vom Eise befreit sind Strom und Bäche" /></a></p>
<p>Vom Eise befreit sind Strom und Bäche<br />
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;<br />
Im Tale grünet Hoffnungsglück;<br />
Der alte Winter, in seiner Schwäche,<br />
Zog sich in raue Berge zurück.<br />
Von dorther sendet er, fliehend, nur<br />
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises<br />
In Streifen über die grünende Flor;<br />
Aber die Sonne duldet kein Weißes:<br />
Überall regt sich Bildung und Streben,<br />
Alles will sie mit Farben beleben;<br />
Doch an Blumen fehlt&#8217;s im Revier,<br />
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.<br />
Kehre dich um, von diesen Höhen<br />
Nach der Stadt zurückzusehen.<br />
Aus dem hohlen finstern Tor<br />
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.<br />
Jeder sonnt sich heute so gern.<br />
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,<br />
Denn sie sind selber auferstanden<br />
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,<br />
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,<br />
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,<br />
Aus der Straßen quetschender Enge,<br />
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht<br />
Sind sie alle ans Licht gebracht.<br />
Sich nur, sich! wie behänd sich die Menge<br />
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,<br />
Wie der Fluss, in Breit&#8217; und Länge,<br />
So manchen lustigen Nachen bewegt,<br />
Und bis zum Sinken überladen<br />
Entfernt sich dieser letzte Kahn.<br />
Selbst von des Berges fernen Pfaden<br />
Blinken uns farbige Kleider an.<br />
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,<br />
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,<br />
Zufrieden jauchzet groß und klein.<br />
Hier bin ich Mensch, hier darf ich&#8217;s sein!</p>
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